| 7. Bundesfleischrinderschau 2010 – eine Schau der Superlative! | ||
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| ZAR Obmann ÖKR Anton Wagner und LKV GF DI Karl Zottl mit den niederösterreichischen Züchtern und den beiden Bundeschampions Uves (Blonde d’Aquitaine, Bes: Martin Teufl - links) und Unicef (Limousin, Bes. Karl Rauchenberger – rechts) | ||
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Von 2. bis 3. Oktober fand die 7. Bundesfleischrinderschau in der Greinbachhalle bei Hartberg in der Steiermark statt. Von der Eröffnung mit dem Einzug der verschiedenen Rassen und der Bundesländerabordnungen am Samstag bis zur Verlosung am Sonntag Nachmittag sorgten die zahlreichen Besucher aus ganz Österreich, Deutschland, Luxemburg und Frankreich für eine tolle Atmosphäre. Nicht nur die Vorführungen vom NÖ Genetik – Heimat der Champions! Sowohl die Preisrichter Torsten Kirstein und Friedrich Averbäck von Masterrind in Deutschland als auch alle Experten aus dem In- und Ausland waren sich einig – die Bundesfleischrinderschau 2010 war von Qualität der ausgestellten Tiere her die beste Bundesschau aller Zeiten. Blonde d’Aquitaine – fest in niederösterreichischer Hand Mit dem Bundeschampion Uves (V: Jocker) vom Betrieb Ing. Martin Teufl aus Oberndorf, der seinen Titel als einziger erfolgreich verteidigte, dem Bundesreservechampion Hubert (V: Sammy) vom Betrieb Heinrich Kornfell aus Lichtenegg sowie dem Reservechampiontitel für die Kuh Aube (V: Trophe) vom Betrieb Veronika und Hermann Teufel aus St. Georgen avancierten die Entscheidungen bei Blonde d’Aquitaine zu niederösterreichischen Festspielen. Denn die Bundessiegerin Fortuna (V: Bundeschampion Uves) wurde zwar von Anton Schütter aus der Steiermark ausgestellt, sie stammt jedoch aus dem Zuchtbetrieb Ing. Martin Teufl aus Obendorf. Darüber hinaus konnten neben den vorhin genannten Tiere, die zuvor in ihren Gruppen erfolgreich waren, noch die Kalbin Puppe (V: Onyx) vom Betrieb Ziegler Josef aus Modlisch einen Gruppensieg sowie der Jungstier Aladin (V: Alpha) vom Betrieb Veronika und Hermann Teufel einen Gruppenreservesieg einheimsen. Dazu kommt, dass der Reservesieger bei den Altstieren Ocean (V: Oulou), ein Halbbruder vom GS Adam und Sohn der Bundesreservesiegerin Aube von der Betrieb Veronika und Hermann Teufel gezogen wurde und jetzt im Besitz von Anton Mitter in Oberösterreich steht. Charolais – erstmals zwei Gruppensieger für Niederösterreich bei einer Bundesschau Mit dem Gruppensieg für die Kalbin Uschi (V: Sesame) vom Betrieb Heiss Johann aus St. Georgen sowie den Gruppenreserve- und Bemuskelungssieg für die Kalbin Emma (V: Padirac) vom Betrieb Vollnhofer Ernst aus Kirchschlag war die jüngste Kalbinnengruppe fest in niederösterreichischer Hand. Mit dem Gruppen- und Bemuskelungssieg für den Jungstier Nock (V: Nevio) vom Betrieb Ungersböck Herbert aus Bad Schönau wurde das beste Abschneiden der heimischen Charolais-Züchter bei Bundesschauen komplettiert. Fleckvieh-Fleisch Stiere – ausschließlich niederösterreichische Sieger Bei den Fleckvieh-Fleisch Stieren gab es in den 3 Gruppen keinen Weg vorbei am niederösterreichischen Züchter Martin Bittermann aus Heidenreichstein: Limousin Stiere – 3 Gruppen, 3 Sieger Auch bei Limousin gab es kein Vorbei an den niederösterreichischen Zuchtstieren. Die jüngste Stiergruppe wurde vom Zuchtbetrieb Ringhofer Hannes aus Kirchschlag dominiert. Sowohl der Gruppensieger Elmar (V: On-Dit) als auch der Bemuskelungs- und Gruppenreservesieger Edgar Pp (V: GS T. Roland PS) stammen aus seiner Zucht. In der zweiten Stiergruppe holte sich der Sandor-Sohn LEO aus dem Betrieb Posseth Gerhard aus Wienerwald sowohl den Bemuskelungs- und Gruppensieg und musste sich bei der Championswahl knapp dem um vier Jahre älteren Stier Smirko, dem Bundeschampion von 2007 geschlagen geben, womit er Gesamt-dritter wurde. Keinen Zweifel gab es beim Stier UNICEF (V: Sucess) vom Betrieb Rauchenberger aus Türnitz. Der Gesamtreservechampion von 2007 präsentierte sich in Höchstform und dominierte sowohl die stark besetzte Altstiergruppe als auch den Endentscheid klar und wurde zum Bundeschampion 2010 gekürt. Murbodner – Bundeschampion männlich Erstmals bei der Bundesfleischrinderschau mit dabei war der Zuchtbetrieb Schaupp aus Göstling/Y. und holte sich gleich den Gruppensieg und Gesamtchampiontitel mit dem Stier Hektor (V: Herold). Dazu sicherte sich der Betrieb Liechtenstein aus Neulengbach mit dem Stier Huti (V: Heros) einen Gruppenreservesieg. Bundeschampion bei Angus Mit der Kuh BOA Salma (V: Boa Jackson) sicherte sich der Betrieb Wintereder-Zehetner aus Wildendürnbach nicht nur den Gruppensieg sondern verbuchte auch den Gesamtchampiontitel weiblich der Rasse Angus. Dazu kam noch ein Gruppenreservesieg für den Betrieb mit der Kalbin BOA Boomtime (V: Boomtime). Galloway – Champion und Reservechampion Bei den Stieren sicherte sich der Stier BOA 43N (V: Jetta) vom betrieb Wintereder-Zehetner aus Wildendürnbach nicht nur den Gruppen- und Bemuskelungssieg sondern auch den Championtitel. Reservesieger wurde Fun (V: Freddy) vom Betrieb Dryje Markus aus Bad Großpertholz. Dazu konnte der Betrieb Wintereder Zehetner noch eine Gruppenreservesieg mit der Kalbin BOA Wendy (V: BOA Morris) verbuchen. Hochlandrind – ein Gruppenreservesieg Bei Hochlandrinder war Niederösterreich ausschließlich mit der Kalbin Scavola (V: Picasso) vom Betrieb Hausberger Elfriede in Zeilern vertreten, die sich gleich den Gruppenreservesieg holte. Niederösterreichischer Fleischrinder Nachwuchs stark im Kommen Mit 13 von 30 Teilnehmern stellte Niederösterreich fast die Hälfte des Jungzüchterwettbewerbs und unterstrich damit die sehr gute Jungzüchterarbeit in unserem Bundesland. Mit dem Gruppensieger Nachförg Andreas (4 Jahre) aus Türnitz, den Gruppenreservesiegern Resch Gabriel Benedikt (5 Jahre) aus St. Georgen/Reith, Teufel Hanna (12 Jahre) aus St. Georgen/Y. und Krenn Antonia (19 Jahre) aus Scheiblingkirchen, die gleichzeitig Gesamtdritte wurde, waren die heimischen Jungzüchter auch noch höchst erfolgreich. Der NÖ Genetik Rinderzuchtverband gratuliert allen Preisträgern sehr herzlich und bedankt sich gleichzeitig für das tolle Engagement der heimischen Fleischrinderzüchter. Die Bundeschampions werden im Rahmen der Generalversammlung am 26. Oktober in Zwettl nochmals präsentiert werden. Stefan Tröstl, Nö. Genetik |
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