WILLENBERG – Wal’s erster Sohnich
 

Willenberg ist der erste töchtergeprüfte Wal-Sohn der für den breiten Einsatz und das Zuchtprogramm interessant ist.


Willenberg-Tochter RASPUTI

Gezüchtet wurde Willenberg von Familie Kögl in Kirchseeon Zuchtverband Mühldorf. Seine Mutter Hillary eine Randy-Tochter die schon auf zwei Schauen zu sehen war und in Kürze ihr 7. Kalb erwartet, präsentiert sich noch in bester Verfassung. Im Rahmen ist Sie sehr breit und tiefrumpfig, weißt ein trockenes Fundament auf und ein Euter das über dem Sprunggelenk liegt mit bester Strichverteilung und –ausbildung. Ihre Mutter eine Rexon-Tochter erbrachte in 11 Laktationen im Durchschnitt 8.050 kg Milch bei 4,88 % Fett und 3,79 % Eiweiß.

Willenberg ist ein sehr ausgeglichener Bulle in Milch Fitness und Fleisch. Seine Stärken liegen in der Milchmenge, die mit Persistenz 122 sehr gleichmäßig über die Laktation verteilt erbracht wird. Willenberg ist im Abkalbeverhalten im durchschnittlichen Bereich. Ebenfalls positiv ist die Zellzahl mit 108. Beachten sollte man die Melkbarkeit die mit 99 leicht unter dem Durchschnitt liegt.
Seine Töchter sind auffallend gleichmäßige Tiere, die im mittleren Rahmen liegen bei guter Bemuskelung und straffen Verbindungen. Auffallend war auch die sehr gute Beckenlage der Willenberg-Töchter die auf einen guten Abkalbeverlauf schließen lassen (KVLm 114).Die Fundamente sind ideal gewinkelt, trocken ausgeprägt und mit einer straffen Fessel und einer hohen Klauentracht versehen und bilden das Paradestück in der Exterieurvererbung. Weiter fielen die Euter durch ihre Drüsigkeit und der perfekten Strichausbildung auf. Die Strichplatzierung kann als Durchschnittlich betrachtet werden. Willenberg-Töchter zeigen nach Aussage der Landwirte zu Beginn der Laktation ein etwas auffälliges Melkverhalten, aber im Verlauf der Laktation ablegen. Besonders eignet er sich zur Verbesserung der Milchmenge, Persistenz, des Typs und des Fundamentes.

Wolf Johannes (CRV Deutschland)