Marktbericht Versteigerung Bergland

Zuchtvieh-Versteigerung in Bergland vom 7. November 2018

Std. Nr. 80, 37 kg Milch

Zuchtviehversteigerung in Bergland am 7. November 2018

Inlandsnachfrage nach leistungsstarken Jungkühen und Kalbinnen mit interessanter Genetik prägt den Marktverlauf.

Zuchtkälber
Aufgrund der noch immer verhaltenen Preiserwartung konnte das Angebot von 88 Zuchtkälbern der Wertklasse 2b zum im Vergleich zur letzten Versteigerung leicht nachlassenden Preisen von EUR 460,- vermarket werden. Die Preisbildung selbst zeigte sich sehr qualitätsbetont, den besten Preis konnte ein Zuchtkalb der Klasse IIb mit EUR 790,- erreichen.

Fleckviehstiere
Die 2 Natursprungstiere wurden zu durchschnittlich 1910 € verkauft.

Fleckviehjungkühe

Die Nachfrage nach Jungkühen zeigte sich im Vergleich zum letzten Markt auf hohem Niveau etwas nachlassend, wobei die Preise sehr sensibel auf die Qualität der angebotenen Tiere reagierten. 118 Kühe wurden zu einem durchschnittlichen Preis von 1834€ verkauft. Das begehrteste Tier dieser Kategorie war eine Klose Tochter aus Othello vom Betrieb Kogler, welche um 2560 € den Besitzer wechselte. Einsatzleistung 37,6.

Fleckviehkalbinnen

Der Verkauf der trächtigen Kalbinnen lief wieder deutlich besser als zuletzt. Bei 118 verkauften Tieren wurde ein Durchschnittspreis von 1683 Euro erzielt.

Den besten Preis erreichte mit EUR 2180,- eine trächtige Kalbin der Fachschule Warth.

Braunvieh / Holstein

2 Braunviehkalbinnen wurden um EUR 1910,- vermarktet, 1 Zuchtkalb um 650 €.

3 Holstein Kühe wurden zu durchschnittlich 1817 € verkauft.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der Markt für Erstlingskühe guter Qualität nach wie vor aufnahmefähig ist. Trächtige Kalbinnen werden auch wieder für den Export angekauft. Die angespannte Futtersituation und die nach wie vor gedämpften Preiserwartungen für Großvieh spiegelte sich auch im Zuchtkälber Preis wider.

Wir wünschen allen Käufern viel Glück mit den erworbenen Tieren und freuen uns, Sie am 12. Dezember wieder in Bergland begrüßen zu dürfen.

Ernst Grabner