Marktbericht Versteigerung Bergland

Zuchtvieh-Versteigerung in Bergland am 13. September 2017

September-Zuchtviehversteigerung in Bergland am 13.09.2017

Zuchtkälber
Die sehr zufriedenstellenden Verkaufserlöse der letzten Monate setzten sich auch im August fort. Die Zuchtkälber der Wertklasse 2b wurden um € 644,- vermarktet. Das gut entwickelte und korrekte HERZOG – Zuchtkalb vom Betrieb Ehrenböck Sandra und Josef aus Seebenstein ging für € 890,- nach Waldkirchen.

Fleckviehstiere
Angeboten wurden fünf  gut entwickelte und interessante Jungstiere. Die Nachfrage nach Natursprungstieren war mäßig und so wurden die fünf Stiere um € 1.688,- verkauft. Zum Tageshöchstpreis von € 1.880,- wurde ein gut entwickelter EPINAL – Sohn mit interessanten genomischen Zuchtwerten vermarktet. Gezüchtet wurde der Jungstier vom Zuchtbetrieb Weghofer Peter aus Pitten.

Fleckviehjungkühe

Die Nachfrage nach Jungkühen war sehr gut. Die 80 Jungkühe wurden im Schnitt um hervorragende € 1.986,- vermarktet.  Erfreulich war die gute Leistungsbereitschaft und hohe Qualität der Jungkühe vor allem in der Spitze. Am begehrtesten war die harmonische und mit einem Topeuter ausgestatte GS VERSETTO Tochter vom bekannten Zuchtbetrieb Scharner Waltraud und Josef aus Scheibbs, die für € 2.640,- nach Heidenreichstein wechselt.

Fleckviehkalbinnen
Die beeindruckende Anzahl an knapp 400 vermarkteten Kalbinnen spricht für den Marktstandort Bergland. Die 392 Kalbinnen konnte um hervorragende € 2.260,-  verkauft werden. Die türkeifähigen Kalbinnen realisierten einen noch höheren Durchschnittspreis. Für € 2.640,- ging die elegante ZAUBER Kalbin vom Betrieb Ruthenschlager Leopold aus Wang zur Firma Schalk.

Braunvieh
Die dreizehn verkauften Braunviehkalbinnen wurden für wenig zufriedenstellende € 1.456,- vermarktet.

Holstein
Preise in Bergland ziehen weiter an!
Die 659. Zuchtviehversteigerung in Bergland war gekennzeichnet mit einer großen Anzahl an trächtigen Kalbinnen welche zum Verkauf angeboten wurden. Gut bezahlt wurden Kalbinnen mit einem jungen Belegalter und einem guten Exterieur. Teuerste Kalbin war eine sehr rahmige und typstarke Aftershock Tochter mit einem top Fundament vom Betrieb Rapoldi/Strohmayer aus Ardagger welche für 2.260 Euro zu einem Zuchtbetrieb nach Oberösterreich wechselte.

Auch die Erstlingskühe waren gut nachgefragt. Der Durchschnittpreis für diese Kategorie konnte gegenüber der letzten Versteigerung um 50 Euro auf 1.755 Euro gesteigert werden. Am begehrtesten war eine Twister-Red Tochter vom Betrieb Kronberger aus Ardagger welche um 1.940 Euro den Zuschlag erhielt.
Für die nächsten Versteigerungen empfehlen wir Erstlingskühe mit 30 Liter Tagesgemelk und guter Melkbarkeit auf den Markt zu bringen, da diese Kategorie zurzeit im In- sowie im Ausland gut nachgefragt ist.

Wir wünschen den Käufern viel Glück und Erfolg mit ihren erworbenen Tieren!

Ernst Grabner