Marktbericht Versteigerung Bergland

Zuchtvieh-Versteigerung in Bergland vom 27. Juni 2018

Jungstier MERLIN (Mint x GS Mounteverest), Zü: Görlitzer, Gresten
Jungstiergruppe
OSELINA (GS Vox x Romaria), EL: 44,8 kg, Zü: Kogler, Ybbsitz
Paradise Tochter mit 35 Kilogramm Tagesgemelk
Paradise Tochter mit 35 Kilogramm Tagesgemelk

Zuchtviehversteigerung in Bergland am 27. Juni 2018

Die letzte Versteigerung in Bergland vor der kurzen Sommerpause brachte einen ähnlich großen Auftrieb wie bei den letzten Versteigerungen von ca. 500 Großviehtieren. Erfreulich war die Preisgestaltung bei den Erstlingskühen, die bei einem Durchschnittspreis von knapp über 1.900 Euro deutlich über dem Preisniveau der letzten Versteigerungen lagen. Bei den Kalbinnen wirkte sich nach wie vor die schwache türkische Lira aus. Der Durchschnittspreis konnte gegenüber der letzten Versteigerung zwar geringfügig gesteigert werden, die Nachfrage nach gewichtsmäßig geringeren Kalbinnen war aber sehr verhalten.

Zuchtkälber
115 Zuchtkälber der Leistungsklasse 2b wurden im Durchschnitt um 610 Euro vermarktet. Das teuerste Kalb (GS Hendorf x Retrakt, vom Betrieb Muttenthaler, Nöchling) ging um 790 Euro nach Maria Laach zum Betrieb Staffenberger Leopold.

Fleckviehstiere
Die große Gruppe der 11 Fleckviehstiere konnte problemlos zu einem Schnittpreis von 1960,- vermarktet werden. Für 3000 Euro wurde ein Dell aus Vanstein Stier zum Tageshöchstpreis verkauft. Gezüchtet wurde dieser Stier vom Betrieb Ederer in Purgstall.

Fleckviehjungkühe
Die Nachfrage nach Jungkühen war diesmal sehr zufriedenstellend. 62 Stück wurden zu einem durchschnittlichen Preis von 1902 Euro vermittelt. Die teuerste Jungkuh wechselte für 2340 Euro den Besitzer: Die Jungkuh MARLEY (Reumut x Stadel Red) vom Züchter Wimmer in Haidershofen wechselte nach Pöggstall zum Betrieb Moser Margit.

Fleckviehkalbinnen
Von 362 aufgetriebenen Kalbinnen wurden 320 Stück zu durchschnittlich 1703 Euro verkauft. Die begehrteste Kalbin war eine GS Versetto Tochter aus GS Rau. Sie wurde vom Betrieb Oberleitner, Wang gezüchtet, und ging um 2120 Euro nach Italien.

Braunvieh

Die 6 angebotenen Braunviehkalbinnen waren von guter Qualität und konnten relativ zügig verkauft werden. Im Durchschnitt wechselten diese 6 Tiere ihren Besitzer um 1.660 Euro. Den höchsten Zuschlagspreis erhielt eine sehr elegante und feine GS Huxoy Tochter vom bekannten Braunviehzuchtbetrieb Fahrngruber-Biernbaum aus dem Texingtal. Diese tolle Kalbin wurde für 2.000 Euro vom Betrieb Tatzberger aus Allhartsberg ersteigert.

 

Holstein

Verhaltenes Preisnieveau in Bergland

Bei der 668. Zuchtviehversteigerung in Bergland konnte der Durchschnittspreis vom letzten Markt leider nicht gehalten werden. Bei den Erstlingskühen konnte die kleine Gruppe zwar vollständig verkauft werden, jedoch erzielten die Spitzentiere keine Höchstpreise. Bei den Kalbinnen wurden für rahmige Tiere entsprechende Preise bezahlt. Am besten verkauft werden konnte in dieser Kategorie eine MVP Tochter. Sie wechselte für 1.720 Euro den Besitzer.

Jungkühe: 4 Stück verkauft für Ø  1.630 Euro
Kalbinnen: 5 Stück verkauft für Ø 1.496 Euro
Zuchtkälber: 2 Stück verkauft für Ø 390 Euro

Den besten Preis mit 1.800 Euro teilten sich wieder 2 Jungkühe. Eine Bookem Tochter mit einem beachtlichen Tagesgemelk von 43 Kilogramm wechselte auf einen Zuchtbetrieb nach St. Leonhard am Forst. Die zweite Jungkuh war eine Paradise Tochter gezüchtet vom Betrieb Kronberger mit 35 kg Tagesgemelk und einem top Exterieur. Diese tolle Erstlingskuh wurde für den Export nach Italien angekauft.

Wir wünschen allen Käufern viel Glück mit den erworbenen Tieren und freuen uns nach der Sommerpause am 22. August 2018 wieder auf zahlreiche Käufer.

Ernst Grabner und Gregor Schaubmair