Die Veranstaltung bot den Besucherinnen und Besuchern einen eindrucksvollen Überblick über die hohe Qualität der heimischen Rinderzucht und unterstrich die Bedeutung leistungsfähiger, funktioneller und langlebiger Kühe für die moderne Milchviehhaltung.
Die Bewertung der Tiere erfolgte durch Preisrichter Alexander Hörmandinger. Mit seinem geschulten Blick für Typ, Fundament, Euterqualität, Funktionalität und Langlebigkeit kommentierte er die einzelnen Klassen und erläuterte dem Publikum seine Entscheidungen. Die hohe Qualität der ausgestellten Tiere sorgte für spannende Entscheidungen und knappe Abstände in den einzelnen Gruppen.
Bei den Fleckvieh-Jungkühen der ersten Laktation gewann in der ersten Gruppe die MOSER-Tochter SOMMERLINDE der Wurzinger GesbR aus Puchberg am Schneeberg. Die harmonisch entwickelte Jungkuh überzeugte durch ihr korrektes Fundament, ihre Ausstrahlung und ein funktionelles Euter. Auf den weiteren Plätzen folgten die GS-ZIO-Tochter GAEMSE von Handler Christine und Thomas aus Lichtenegg sowie die GS-DER-BESTE-Tochter BEAUTY von Ernst Petra und Thomas aus Wiesmath.
Die zweite Gruppe entschied die HILFINGER-Tochter GRACIANA vom Betrieb Danzler Leopold aus Lichtenegg für sich. Sie präsentierte sich als moderne Jungkuh mit viel Stil, hervorragender Körperentwicklung und überzeugender Euterqualität. Rang zwei belegte die GS-MIX-Tochter SARAMIE von Handler Maria und Wilhelm aus Lichtenegg vor der GS-HUBERBUA-Tochter BASIA von Wagner Heidelinde und Richard aus Hollenthon.
Im anschließenden Championat wurde SOMMERLINDE zur Gesamtsiegerin Fleckvieh Jung gekürt. Die Reservechampion-Auszeichnung ging an GRACIANA.
In der Gruppe der Zweitkalbskühe setzte sich die GS-WUNDAWUZI-Tochter ADELHEID vom Betrieb Ernst Petra und Thomas aus Wiesmath an die Spitze. Die leistungsbetonte Kuh überzeugte durch ihre Breite, Stabilität und ihre funktionelle Gesamterscheinung. Auf den Ehrenplätzen folgten die HASHTAG-Tochter GALAXY der Wurzinger GesbR sowie die GS-WOWARD-Tochter MECKI der Hofleitner GesbR.
Bei den Kühen der dritten und vierten Laktation gewann die HYBRID-Tochter LIZZY vom Betrieb Binder Andrea und Josef aus Pitten. Die kapazitätsstarke Kuh beeindruckte mit feinem Fundament und einem drüsigen Euter. Rang zwei belegte die PERU-Tochter LENADA von Nagl Gerhard und Albert aus Zöbern vor der WAALKES-Tochter STERN von Josef Pfneisl aus Lichtenegg.
Im Championat der mittelalten Fleckviehkühe wurde ADELHEID zur Gesamtsiegerin gewählt. Den Titel der Reservechampion sicherte sich LIZZY.
Die Klasse der Kühe in der fünften Laktation gewann die HERMELIN-Tochter GLOGGNITZ vom Betrieb Wedl Manuel aus Bromberg. Sie überzeugte mit ihrer Ausgeglichenheit, einem stabilen Fundament und hoher Funktionalität. Die weiteren Spitzenplätze gingen an die MORI-Tochter KORDOLA von Ernst Petra und Thomas sowie an die VIRGINIA-Tochter NINJA von Binder Andrea und Josef.
Bei den älteren Kühen ab der sechsten Laktation beeindruckte die GS-MOHIKANER-Tochter GAMSL vom Betrieb Ernst Petra und Thomas aus Wiesmath. Die langlebige Kuh präsentierte sich trotz ihrer vielen Laktationen in hervorragender Verfassung und überzeugte mit Stabilität, Leistungsbereitschaft und einem bemerkenswerten Gesamtauftritt. Auf den weiteren Plätzen folgten die GS-DER-BESTE-Tochter ZITORA von Wagner Franz aus Breitenstein sowie die HURLY-Tochter GLOECKCHEN von Wagner Heidelinde und Richard aus Hollenthon.
Im Finale der älteren Fleckviehkühe sicherte sich GAMSL den Titel der Gesamtsiegerin Fleckvieh Alt. Die Auszeichnung als Gesamtreservechampion ging an GLOGGNITZ.
Auch die Holsteinzüchter präsentierten Tiere auf hohem Niveau. Die Gruppe der Jungkühe gewann die VANHALEN-Tochter OMEGA vom Betrieb Stranz Robert aus Gloggnitz. Die ausdrucksstarke Jungkuh überzeugte mit viel Rahmen, Stärke und einer modernen Erscheinung. Rang zwei ging an die CRUSHABULL-Tochter JENNY von Baumgartner Renate aus Bromberg, gefolgt von der KING-DOC-Tochter W4 RACHEL, ebenfalls aus dem Betrieb Baumgartner.
Bei den älteren Holsteinkühen setzte sich EBBY EX 90, eine BREWMASTER-Tochter vom Betrieb Beiglböck Barbara und Ernst aus Zöbern, an die Spitze. Sie beeindruckte durch ihr hervorragendes Euter, ihre Ausstrahlung und ihre hohe Funktionalität. Auf den weiteren Plätzen folgten die RUBICON-Tochter ELINA sowie die DOBLE-Tochter ANNABELL.
Im Holstein-Championat wurde EBBY EX 90 zur Gesamtsiegerin gewählt. Die Reservechampion-Auszeichnung ging an ELINA.
Großen Applaus erhielten auch die Jungzüchterinnen und Jungzüchter, die ihre Tiere hervorragend präsentierten und ihr Können eindrucksvoll unter Beweis stellten. Mit viel Engagement, Fachwissen und Freude am Umgang mit ihren Tieren zeigten sie eindrucksvoll die Zukunft der heimischen Rinderzucht.
In der Juniorgruppe setzte sich Rene Beiglböck mit HERA an die Spitze und sicherte sich den Titel des Gesamtsiegers Vorführen Junior. Der Gesamtreservesieg ging an Jonathan Schrammel mit FILU. Als Typsiegerin der Juniorgruppe wurde Magdalena Ernst mit WHITNEY ausgezeichnet.
Die beiden weiteren Vorführklassen wurden als Seniorgruppen ausgetragen. Im abschließenden Championat überzeugte Florian Ernst mit POLKA und wurde zum Gesamtsieger Vorführen Senior gewählt. Den Titel des Gesamtreservesiegers sicherte sich Lena Handler mit HAESCHEN.
Den begehrten Titel des Gesamttypsiegers über alle Jungzüchtergruppen gewann Josef Kuntner mit BONA. Mit einer hervorragenden Präsentation und einem bestens vorbereiteten Tier konnte er die Preisrichter besonders überzeugen.
Die Rinderschau beim Weltmilchtag in Warth zeigte einmal mehr das hohe Niveau der regionalen Fleckvieh- und Holsteinzucht. Die ausgezeichnete Qualität der vorgestellten Tiere, das Engagement der Züchterfamilien sowie die Begeisterung der Jungzüchterinnen und Jungzüchter machten die Veranstaltung zu einem besonderen Schaufenster der heimischen Landwirtschaft.
Ein herzlicher Dank gilt allen Ausstellern für die hervorragende Präsentation ihrer Tiere, Preisrichter Alexander Hörmandinger für die fachkundige Bewertung, den zahlreichen Sponsoren für ihre großzügige Unterstützung sowie den vielen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Ebenso gilt den Besucherinnen und Besuchern Dank für ihr Interesse an der heimischen Rinderzucht und Landwirtschaft.
Der Weltmilchtag in Warth bot damit erneut eine würdige Bühne für die Leistungen der regionalen Milchviehbetriebe und unterstrich eindrucksvoll die Bedeutung einer erfolgreichen und zukunftsorientierten Rinderzucht.
Ing. Andreas Binder














