Trotz der anhaltenden Dürre und der damit verbundenen Futterknappheit waren zahlreiche Besucher zur Versteigerung gekommen und nutzen die günstigen Preise für Tierzukäufe.
Die Preise für die angebotenen Erstlingskühe gestalteten sich sehr qualitätsbezogen und lagen im Durchschnitt bei 2.350,- Euro. Der Tageshöchstpreis erzielte eine GS HOBL-Tochter vom Zuchtbetrieb Johann Steindl aus Grossnondorf mit 3.300,- Euro.
Auf Grund der momentan noch fehlenden Nachfrage nach weniger lang trächtigen Kalbinnen wurden nur höher trächtige Kalbinnen zur Versteigerung zugelassen. Den Markterwartungen entsprechend, waren die Verkaufserlöse bei den Kalbinnen verhalten. Es fanden aber bis auf wenige Ausnahmen fast alle Kalbinnen einen Abnehmer. Der Durchschnittspreis bei den Kalbinnen lag bei 2.328,- Euro. Es bleibt zu hoffen, dass ab Oktober wieder größere Ankäufe auch von weniger lange trächtigen Kalbinnen getätigt werden.
Die nächste Zuchtrinderversteigerung in Rottenbach ist für den 23. September 2026 geplant, wobei dieser Markttermin eventuell auch noch auf Anfang Oktober verschoben werden könnte. Wir werden diese Versteigerung erst, sobald es einen entsprechenden Absatzmarkt für kürzer trächtige Kalbinnen gibt, abhalten. Wir werden rechtzeitig auf unserer Homepage darüber informieren.
Ing. Gerald Pollak

