Marktbericht Versteigerung Zwettl 29.06.2022

Bei hochsommerlichen Temperaturen fand am 29.06.2021 die letzte Großrinderabsatzveranstaltung vor einer längeren Sommerpause in der Versteigerungshalle Zwettl statt.

Den Höchstpreis erzielte die GIORGIO-Tochter GLORIA mit 2.640,- Euro
Die GS WOIWODE-Tochter MILKA erlöste 2.540,- Euro
Für die HYBRID-Tochter ELENA wurden 2.480,- Euro geboten
ALMA (V:GS WHAT ELSE) war die teuerste Erstlingskuh aus biologischer Wirtschaftsweise mit 2.560,- Euro Zuschlagpreis

Die Auftriebszahlen waren diesmal in allen Kategorien äußerst niedrig. Die erzielten Verkaufserlöse konnten die Erwartungen allerdings durchaus zufriedenstellen.

Eine relativ kleine Anzahl an Zuchtkälbern wurde diesmal zum Verkauf angeboten. Diese konnten zügig und restlos zu zufriedenstellenden Preisen versteigert werden. Einen Spitzenpreis konnte allerdings kein Kalb erzielen. Der Höchstpreis lag bei 660,- Euro, welcher für ein Zuchtkalb mit dem Vater GS WEGA Pp geboten wurde. Der Durchschnittspreis aller Kälber lagt bei 561,- Euro bei einem Durchschnittsgewicht von 124 Kilogramm.

Der Absatz bei den Erstlingskühen gestaltete sich wieder hervorragend. Der Durchschnittpreis lag bei rekordverdächtigen 2.390,- Euro, was nicht zu Letzt auch an der Topqualität der angebotenen Erstlingskühe lag. Für eine GIORGIO-Tochter mit einer garantierten Milchleistung von 34 kg Tagesgemelk wurde mit 2.640,-Euro der höchste Preis geboten. Verkäufer dieser Erstlingskuh war der Zuchtbetrieb Johann Steindl aus Grossnondorf.

Die Preisbildung bei den trächtigen Kalbinnen gestaltete sich ebenfalls, der Marktlage entsprechend, zufriedenstellend. Der durchschnittliche Zuschlagpreis lag in dieser Kategorie bei 1.753,- Euro. Spitzenpreise konnten allerdings nicht erzielt werden. Die meisten Kalbinnen wurden, wie gewohnt, von die Exportfirmen erworben. Es wurden diesmal Ankäufe durch die Firmen Genostar und Genetic Austria für die Länder Montenegro, Bosnien und Irland getätigt.

 

Ing. Gerald Pollak

 

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