Marktbericht Versteigerung Rottenbach 13.05.2026

Gebremste Zuchtvieh-Nachfrage vor der Sommerpause!

Die Zuchtrinderversteigerung am 13. Mai 2026 in der Vermarktungsanlage Rottenbach war auf Grund der letzten Absatzmöglichkeit von Kalbinnen vor der Sommerpause nochmal sehr gut beschickt. Die Inlandsnachfrage nach Zuchtvieh ist auf Grund der großen Trockenheit der letzten Wochen doch deutlich eingeschränkt.

Das knappe Angebot an Erstlingskühen konnte zu einem Durchschnittspreis von 2.639,- Euro vermarktet werden. Am begehrtesten war eine HOLGA-Tochter vom Zuchtbetrieb Johann Steindl aus Grossnondorf. Sie erzielte den Tageshöchstpreis bei den Erstlingskühen mit 3.150,- Euro.

Die Nachfrage bei den trächtigen Kalbinnen hat vor der bevorstehenden Sommerpause bereits nachgelassen. Insbesondere Kalbinnen mit schwächerem Gewicht konnten nur zu reduzierten Preisen abgesetzt werden. Der Durchschnittspreis bei den trächtigen Kalbinnen betrug 2.617,- Euro, wobei für extrem schwere Kalbinnen ein Verkaufserlös bis zu 3.400,- Euro erzielt werden konnte.

Die nächste Versteigerung in Rottenbach findet am 17. Juni 2026 statt. Diese Versteigerung wird in deutlich kleinerem Umfang als reiner Inlandsmarkt abgehalten werden. Firmenankäufe von trächtigen Kalbinnen sind bei dieser Versteigerung auf Grund der hohen Temperaturen nicht zu erwarten.

Preisstatistik

 

Ing. Gerald Pollak